R – wie Revolutionär – Mugen MBX7 R-acing

Der erste R-Einsatz war im Dezember 2014 im Czypo-Drom. Wie einige mitbekommen haben musste dieses Rennen jedoch spontan abgebrochen werden.

Das R im Namen lässt nicht auf den riesigen Unterschied im Fahrverhalten schliessen!
Das R im Namen lässt nicht auf den riesigen Unterschied im Fahrverhalten schliessen!

Die ersten Erkenntnisse zum Mugen MBX7R

Der neue Mugen MBX7 R ist im Vergleich zum MBX7 ein weiterer Sprung nach vorne!

Der Vorteil der neuen Kreuz-Kardangelenke

Insgesamt wurde das Fahrzeug nochmals agiler und fährt sich wesentlich „leichtfüssiger“. Deutlich ruhiger und mehr Griff bietet die Hinterachse des 7R.

kardan

Auf rutschigen Strecken ist der Offroad-Buggy von Mugen jetzt wesentlich einfacher zu kontrollieren und das „Schieben“ aus den Kurven heraus ist komplett weg. War es beim Mugen MBX7 von Vorteil das Overdrivezahnrad zu verbauen, damit am Kurvenausgang mehr Zug entstand, so bietet der neuen MBX7 Racing dieses Fahrgefühl in der Baukastenversion.

Kürzere Dämpfer, niedrigerer Schwerpunkt

Die neue Dampferbrücke im Zusammenspiel mit den neuen, dickeren und kürzeren Dämpfern wirkt sich rundum positiv auf das Fahrverhalten aus.

Mugen MBX7-R Dämpferbrücke

Auf rutschigen Strecken kann man jetzt am hinteren Querlenker das innere Loch zur Dämpferbefestigung nehmen.

Diese Dämpferposition vermittelt ein weicheres Kurven-Fahrgefühl auf rutschigen Strecken und der MBX7R dämpft nach Sprüngen wesentlich besser ab. Die satte Landung nach einem Sprung ermöglicht ein sofortiges Beschleunigen, ohne dass man erst warten muss bis das Fahrzeug sich wieder stabilisiert hat.

Der Ausfederweg sollte bei Verwendung des inneren Lochs bei ca. 116mm liegen.

Auf Strecken mir hohem Griffniveau kann man wie vom MBX7 gewohnt das äussere Loch verwenden.

Mehr Griff – dickeres Öl – besseres Handling

Der größte Unterschied vom Mugen MBX6 zum MBX7 lag in der Verwendung der Differentialöle. Wurde beim MBX6 überwiegen 20-20-10 gefahren, so musste man beim MBX7 ab 7-7-3 sehr vorsichtig sein.

Der Mugen MBX7-R kann jetzt wieder problemlos mit dickem Differentialöl gefahren werden. Im Czypo-Drom sind wir mit 7-7-3 gestartet und konnten das Fahrverhalten mit 10-10-5 und 20-20-10  nochmals vereinfachen. Selbst 30-30-10 war fahrbar, aber nicht mehr ganz ideal für die vorherrschenden Verhältnisse!

Am 28.02. – 01.03. werden wir beim Indoor-GP in der Schweiz weiter testen und berichten anschliessend von unseren Erfahrungen…